Warum Photovoltaik?

PhotovoltaikEs gibt viele gute Gründe für den Bau einer Solaranlage.

Wenn Sie sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach installieren, erhöhen Sie damit den Anteil von Ökostrom an der insgesamt erzeugten Menge Strom.

Das kann dazu beitragen, dass ein Kohlekraftwerk abgeschaltet werden kann und sich somit der Ausstoß an CO2 in die Atmosphäre verringert, oder dass ein Atomkraftwerk stillgelegt werden kann und sich dadurch das Risiko eines GAUs (wie 1986 in Tschernobyl oder aktuell in Japan) verringert. (Von den Problemen der Zwischen- und Endlagerung und den Castortransporten ganz zu schweigen.) Jede Photovoltaikanlage führt zu einer Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen durch die Einsparung von Kohle, Öl und Gas. Mit dem Umweltinvestment Photovoltaik lassen sich gesetzlich abgesicherte Renditen erwirtschaften.

Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition in die Zukunft. Sie werden aus einer Photovoltaikanlage keinen unmittelbaren Nutzen ziehen können. Den Strom, den sie erzeugt sollten sie ins Stromnetz einspeisen, um so die Anlage zu finanzieren. Die Förderung erhalten Sie für die nächsten 20 Jahre.

Eine Photovoltaikanlage kostet ja nach Größe zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten Sie die nächsten 20 Jahre 28,74 Eurocent(Stand 1/2011) von Ihrem lokalen Energieerzeuger ausbezahlt, je nach Anlagengröße jährlich zwischen 470 und 5000 Euro. Das hilft Ihnen, den Kredit (Zinsen und Tilgung) abzubezahlen. Die Mehrwertsteuer wird nach der Anmeldung der Anlage beim Stromversorger durch das Finanzamt zurückerstattet. Die Anlagenkosten können abgeschrieben werden, da Sie jetzt Stromverkäufer und "Unternehmer" sind.

Das bedeutet, dass Sie in etwa 10 Jahren über eine eigene, schuldenfreie Solaranlage verfügen. Selbst wenn Sie nach 20 Jahren keine 28,74 Eurocent je Kilowattstunde mehr bekommen, liefert die Anlage Strom zum Nulltarif.

Durch eine eigene Photovoltaikanlage kann man zukünftigen Strompreiserhöhungen gelassen entgegensehen. Die erneuerbaren Energien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nach Ablauf der 20-jährigen Einspeisegarantie wird der Gesetzgeber mit großer Wahrscheinlichkeit Rahmenbedingungen festlegen, um das Potential der existierenden Netzeinspeisesysteme weiter zu nutzen. Als untere Grenze für die Einspeisevergütung wäre sicherlich der dann zu zahlende Stromverbrauchspreis denkbar. Bei einer langfristigen überdurchschnittlichen Steigerung des Strompreises gegenüber heute (durch die Verknappung von fossilen Energieträgern und dem Ausstieg aus der Kernspaltung ist damit zu rechnen), könnte der Photovoltaik Betreiber mit überdurchschnittlichen Mehreinnahmen rechnen.

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